Product Release 2025.3 für mehr Intelligenz und Einfachheit
Entdecke das neue 3spin Learning Release: KI-Trigger, externe Wissensquellen, PDF-Uploads, WBTs und Store für smarteres, flexibles Lernen.
Top 3 Lern-Innovation 2025: 3spin Learning im SAP Podcast über KI-Avatare, immersives Lernen und digitales Soft Skill Training. Jetzt mehr erfahren.
01. Über die Entwicklung von 3spin Learning
02. Warum Soft Skill Training bisher kaum digitalisiert ist
03. KI-Avatare im Soft Skill Training
04. Praxisbeispiel: Deeskalationstraining bei Lufthansa
06. Individuelle Trainings per Prompt
07. Warum KI-gestütztes Kommunikationstraining jetzt relevant wird
Wie verändert Künstliche Intelligenz das Soft Skill Training in Unternehmen? Und warum sind KI-Avatare möglicherweise der entscheidende Hebel, um Kommunikation endlich systematisch und skalierbar zu trainieren?
Im SAP Education Newscast Podcast sprach Thomas Hoger, CEO und Co-Gründer von 3spin Learning, mit SAP Digital Ambassador Thomas Jenewein anlässlich der Auszeichnung von 3spin Learning als eine der Top 3 Lern-Innovationen 2025 über genau diese Fragen.
Die 20-minütige Folge gibt spannende Einblicke in die Zukunft von KI-gestütztem Kommunikationstraining, immersivem Lernen und praxisnahen Rollenspielen im Browser und in Virtual Reality.
3spin Learning gehört seit Jahren zu den technologischen Vorreitern im Bereich des immersiven Lernens mit Virtual Reality. Was als VR-Authoring-Plattform begann, hat sich in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt. Heute liegt der Fokus auf KI-basierten Rollenspielen für Soft Skills.
3spin Learning verbindet technologische Innovationskraft mit didaktischer Expertise, um schwierige Gespräche digital trainierbar zu machen, und zwar realistisch, wiederholbar und skalierbar.
Der Erfolg spricht für sich. 3spin Learning wurde 2025 als eine der Top 3 Lern-Innovationen ausgezeichnet.
Während Fachwissen heute selbstverständlich über Learning-Management-Systeme, Microlearning-Formate oder digitale Akademien vermittelt wird, ist ausgerechnet das praktische Kommunikationstraining in vielen Unternehmen noch erstaunlich analog organisiert.
Wer lernen möchte, wie man konstruktives Feedback gibt, ein schwieriges Mitarbeitergespräch führt oder souverän auf Kundenbeschwerden reagiert, landet meist in einem Präsenz-Workshop. Dort werden Rollenspiele oft einmalig, unter Zeitdruck und vor den Augen der Kolleg:innen durchgeführt. Das ist organisatorisch aufwendig, kostet Zeit und Budget und bietet vor allem eines kaum: Wiederholung.
Gerade diese Wiederholung ist jedoch entscheidend. Denn kommunikative Kompetenz entsteht nicht durch das Lesen von Modellen oder das Anschauen von Folien, sondern durch Übung, idealerweise mehrfach, in unterschiedlichen Varianten und mit der Möglichkeit, Fehler zu machen. In der Praxis bleibt dafür selten Raum. Nach dem Workshop geht es zurück in den Alltag, und das Gelernte wird häufig zum ersten Mal in einer echten, möglicherweise kritischen Situation on-the-job ausprobiert.
Dabei sind es genau diese Fähigkeiten, die den Unterschied im Unternehmensalltag machen:
Im SAP Education Newscast bringt es Thomas Hoger auf den Punkt. Während Wissensvermittlung längst digitalisiert ist, klafft im Bereich der dialogbasierten Soft Skills eine massive Digitalisierungslücke. Ausgerechnet die Kompetenzen mit dem größten Einfluss auf Führung, Vertriebserfolg und Kundenzufriedenheit sind bislang kaum systematisch digital trainierbar gewesen.
Genau hier setzt der Ansatz von KI-gestützten Rollenspielen und immersivem Lernen als Antwort auf ein strukturelles Trainingsdefizit an.
KI-Avatare im Soft Skill Training
Die Lösung von 3spin Learning setzt genau an dieser Stelle an und überträgt dialogbasiertes Training in eine digitale, skalierbare Form. Im Zentrum stehen KI-gesteuerte 3D-Avatare, mit denen Lernende echte Gespräche führen ohne vorgegebenen Antwortoptionen und starres Entscheidungsschema. Die Künstliche Intelligenz reagiert in Echtzeit auf das Gesagte, greift Argumente auf, zeigt Emotionen, stellt Rückfragen oder erhöht je nach Szenario gezielt den Gesprächsdruck.
Statt klassischer Multiple-Choice-Tests entsteht eine realitätsnahe Gesprächssimulation, die dem Berufsalltag sehr nahekommt.
Wer ein Feedbackgespräch übt, erlebt, wie das Gegenüber defensiv reagiert. Wer Einwandbehandlung trainiert, bekommt es mit kritischen oder preisfokussierten Kund:innen zu tun.
Wer Deeskalation trainiert, spürt, wie sich eine Situation emotional zuspitzen kann und lernt, bewusst gegenzusteuern.
Damit wird aus passivem E-Learning ein aktives, dialogbasiertes Lernen mit unmittelbarer Reaktion der KI.
Technologisch basiert das Training auf einer KI-gestützten Gesprächsführung in interaktiven 3D-Umgebungen. Die Avatare können entweder direkt im Webbrowser oder in Virtual Reality genutzt werden.
Das Besondere: Über 80 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer trainieren inzwischen browserbasiert ganz ohne VR-Brille. Das senkt die Einstiegshürde erheblich und macht immersives Lernen auch für große Organisationen praktikabel.
Ein entscheidender Vorteil digitaler KI-Rollenspiele ist die unbegrenzte Wiederholbarkeit. Gespräche lassen sich beliebig oft trainieren, Varianten ausprobieren und Strategien verfeinern.
Fehler werden nicht sanktioniert, sondern dienen als Lernmoment. Anders als im Präsenz-Workshop endet das Training nicht nach 20 Minuten Rollenspiel, es kann kontinuierlich fortgeführt werden.
Gerade bei sensiblen Themen wie Konfliktlösung, Feedback oder Kündigungsgesprächen ist diese Wiederholungsmöglichkeit ein entscheidender Lernhebel.
Unternehmen können die Trainings individuell anpassen. Gesprächspartner lassen sich per Prompt definieren, etwa als besonders kritisch, dominant oder unsicher. Eigene Vertriebsmodelle, Produkte oder Führungsleitlinien können integriert werden.
Damit entstehen maßgeschneiderte Szenarien ohne Programmieraufwand, das sich perfekt zum Skalieren im Corporate Learning eignet.
Ein oft unterschätzter Aspekt ist der geschützte Trainingsraum. Lernende trainieren ohne Publikum und ohne sozialen Bewertungsdruck, aber dennoch in einer emotional realistischen Situation.
Das senkt die Hemmschwelle deutlich und erhöht die Übungsintensität. Gerade Personen, die sich in klassischen Rollenspielen eher zurückhalten, profitieren von dieser Form des digitalen Kommunikationstrainings.
Durch die browserbasierte Nutzung wird immersives Soft Skill Training erstmals wirklich skalierbar. Hunderte oder tausende Mitarbeitende können gleichzeitig trainieren, ohne Hardware-Rollout oder komplexe Logistik.
Immersion wird damit nicht zum exklusiven High-End-Setup, sondern zu einem praktikablen Bestandteil moderner Personal- und Teamentwicklung.
Ein öffentlich bekannter Anwendungsfall ist das Training von Flugbegleiter:innen im Umgang mit schwierigen Passagieren unseres Kunden Lufthansa Aviation
Flugbegleiter:innen üben praxisnah, wie sie sich in Situationen verhalten, wenn bspw. Sicherheitsanweisungen verweigert werden oder Situationen eskalieren, bevor sie im echten Flugbetrieb handeln müssen.
Gerade bei sensiblen Gesprächssituationen zeigt sich der Vorteil von KI-gestützten Rollenspielen:
Im SAP Podcast spricht Thomas Hoger auch über ein häufig diskutiertes Thema:
Ist Virtual Reality im Corporate Learning ein Hype gewesen?
Seine Antwort ist differenziert, denn VR befindet sich nicht mehr im Hype, sondern im produktiven Einsatz.
Zum Beispiel trainiert unser Partner TÜV Nord Akademie mit über 400 VR-Brillen an mehr als 20 Standorten deutschlandweit und integriert VR in reguläre Präsenzseminare. Gleichzeitig verfolgt 3spin Learning bewusst einen pragmatischen Ansatz und weiß, dass zur erfolgreichen Skalierung browserbasiertes Training gehört.
Diese Kombination senkt die Einstiegshürden und erhöht die Akzeptanz in Unternehmen.
Ein zentraler Innovationsfaktor von 3spin Learning ist unser integriertes No-Code-Autorentool. Während klassische Simulationstrainings oft aufwendig programmiert oder extern entwickelt werden müssen, können Unternehmen hier eigenständig und ohne technische Vorkenntnisse individuelle Trainingsszenarien gestalten.
Im Kern funktioniert das System über intelligentes Prompting. Gesprächscharaktere lassen sich ähnlich wie bei generativen KI-Modellen präzise definieren:
Durch gezielte Charakterbeschreibungen entsteht ein spezifisches Gesprächsverhalten, das realitätsnah auf die Eingaben der Lernenden reagiert.
Darüber hinaus können Unternehmen ihre eigenen Vertriebsansätze, Führungsleitlinien oder Kommunikationsmodelle integrieren. Die Trainings lassen sich an bestehende Konzepte anpassen, statt mit generischen Standards zu arbeiten.
Auch produktspezifische Inhalte können ergänzt werden. Vertriebsmitarbeitende trainieren damit nicht nur allgemeine Einwandbehandlung, sondern üben reale Argumentationen zu konkreten Leistungen oder Services des Unternehmens. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eigene Custom-GPT-Modelle anzubinden, sofern Unternehmen bereits interne KI-Systeme trainiert haben.
Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Soft Skill Trainings, die ohne Programmieraufwand erstellt und angepasst werden können. Damit wird Individualisierung nicht zur Budgetfrage, sondern zum strategischen Bestandteil moderner Personalentwicklung.
Dass KI-Avatare im Soft Skill Training aktuell so stark an Bedeutung gewinnen, ist kein Zufall. Mehrere Entwicklungen kommen derzeit zusammen und verstärken sich gegenseitig.
Erstens ist Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag angekommen. Mitarbeitende nutzen generative KI-Tools längst für Recherche, Textarbeit oder Analyse. Die Akzeptanz gegenüber KI-basierten Anwendungen ist deutlich gestiegen, auch im Lernkontext.
Zweitens gewinnen kommunikative Kompetenzen durch hybride und remote Arbeitsmodelle weiter an Bedeutung. Führung findet häufiger virtuell statt, Teams arbeiten standortübergreifend zusammen, und Kundenkontakte sind digitaler geworden. Missverständnisse, Konflikte oder fehlende Empathie wirken sich in solchen Strukturen schneller und stärker aus. Soft Skills sind damit nicht „nice to have“, sondern geschäftskritisch.
Drittens stehen Unternehmen unter Druck, Trainingslösungen skalierbar und effizient zu gestalten. Präsenzformate allein reichen nicht mehr aus, um große Organisationen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gefragt sind digitale Lösungen, die wiederholbar, messbar und flexibel einsetzbar sind.
Viertens sind die technologischen Einstiegshürden drastisch gesunken. Browserbasierte Anwendungen, Cloud-Infrastrukturen und nutzerfreundliche Oberflächen ermöglichen eine schnelle Implementierung ohne komplexe IT-Projekte. Gleichzeitig sind die Kostenmodelle so gestaltet, dass nicht nur Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen Zugang zu innovativem Soft Skill Training erhalten.
Damit ist praktisches Kommunikationstraining erstmals digital skalierbar und wirtschaftlich attraktiv. KI-gestütztes Soft Skill Training wird so vom Innovationsprojekt zum strategischen Standardinstrument moderner Organisationsentwicklung.
Die Auszeichnung als Top 3 Lern-Innovation 2025 unterstreicht, dass KI-Avatare im Soft Skill Training kein Experiment mehr sind, sondern eine produktive Lösung für reale Herausforderungen.
Die Kombination aus KI, immersivem Lernen, realistischen Dialogsimulationen und skalierbarem Web-Deployment macht praktische Gesprächstrainings erstmals digital und wirtschaftlich zugänglich.
Oder wie es im SAP Podcast deutlich wird:
Technologie ist kein Selbstzweck. Sie muss messbaren Impact bringen. Und genau hier setzt 3spin Learning an.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet hier die vollständige Podcast-Folge:
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